„Einfach spitze, dass du da bist“

veröffentlicht 09.03.2026 von Susann Franke, Ev. Dekanat Vogelsberg

Pfarrer Jonathan Stubinitzky feierlich in die Gesamtkirchengemeinde Gruppenpfarramt Vogelsberg eingeführt.

BRAUERSCHWEND. Mit viel Musik, herzlichen Worten und spürbarer Freude ist Pfarrer Jonathan Stubinitzky in einem festlichen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Brauerschwend am ersten Märzsonntag in seinen Dienst in der Gesamtkirchengemeinde Gruppenpfarramt Vogelsberg eingeführt worden. Zahlreiche Gemeindemitglieder, Wegbegleitende, Vertreter:innen aus Kirche und Kommune sowie Familie und Freundeskreis kamen zusammen, um diesen besonderen Moment mitzuerleben und den neuen Pfarrer herzlich willkommen zu heißen.

Schon früh wurde deutlich, wie warmherzig der Empfang war: Die Kinder des Gottesdienstes begrüßten Stubinitzky mit dem Lied „Einfach spitze, dass du da bist“ und trafen damit die Stimmung des Tages. Viele in der Gemeinde sangen und klatschten mit. Es war ein Moment, der zeigte: Hier beginnt ein neuer gemeinsamer Weg.

Die Einführung nahm Dekanin Dr. Dorette Seibert vor. In ihrer Ansprache würdigte sie Stubinitzkys Blick auf Kirche und Gemeinde. Kirche entstehe dort, wo Menschen einander begegnen, miteinander Fragen stellen und Hoffnung teilen, sagte sie. Für Stubinitzky stünden dabei die Menschen im Mittelpunkt. Als Seelsorger wolle er präsent sein, zuhören und Menschen gerade in den verdichteten Momenten des Lebens begleiten, bei Taufe, Trauung und Abschied.

Stubinitzky wird im Gruppenpfarramt künftig einen besonderen seelsorgerlichen Schwerpunkt im Schwalmtal haben. Zugleich gehört er zum Team der Pfarrerinnen und Pfarrer, die gemeinsam für die Region Verantwortung tragen. Die Arbeit im Team sei ihm wichtig, sagte er selbst in seiner Predigt. Kirche sei immer ein gemeinsamer Weg.

In seiner Predigt stellte Stubinitzky das biblische Motiv „mit oder ohne“ in den Mittelpunkt. Er sprach über Frieden, Versöhnung und Hoffnung und erinnerte daran, dass christlicher Glaube aus der Gewissheit lebe, „nicht ohne, sondern mit Gott unterwegs zu sein“. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen Verunsicherung spüren, könne diese Gewissheit tragen.

Am Ende des Gottesdienstes war deutlich: Der neue Pfarrer ist angekommen. Und die Gemeinde freut sich auf den Weg, der nun gemeinsam vor ihnen liegt. Die Atmosphäre war spürbar herzlich, voller Vorfreude auf die Zusammenarbeit und das gemeinsame Leben in der Gemeinde. Beim anschließenden Empfang gab es viele persönliche Begegnungen, Glückwünsche und Gespräche.