Evangelisches Dekanat Vogelsberg

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          Konfirmandinnen und Konfirmanden laden ein auf den Bibelweg in Maar

          Wo ist Gott den Menschen nah?

          Foto: T. Schlitt

          Wo ist Gott mir nah? Eine Frage, die viele Menschen beschäftigt – mal mehr, mal weniger. Besonders Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich vor ihrer Konfirmation intensiver mit ihrem Glauben beschäftigen, möchten Gott da finden, wo sie sind. Und sie fanden Antworten: Direkt vor ihrer Haustür.

          Wo ist Gott mir nah? Eine Frage, die viele Menschen beschäftigt – mal mehr, mal weniger. Besonders Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich vor ihrer Konfirmation intensiver mit ihrem Glauben beschäftigen, möchten Gott da finden, wo sie sind. Wie das gelingen kann, zeigen in diesem Jahr die Konfirmanden der Kirchengemeinde Maar. Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen Evelyn Etling und Karin Stumpf hatten sie sich schon als Vorkonfirmanden auf den Weg durch Maar gemacht und viele Stellen gefunden, an denen Gott ihnen begegnet. Dazu hatten sie verschiedene Bibelsprüche zu Themen ausgewählt, die ihnen wichtig sind: Was sagt die Bibel zu Frieden, Liebe, Glaube und Hoffnung. Wo kann man Ruhe finden oder Orientierung? Wo gibt es Hilfe? Und ist Gott auch dabei, wenn man Freude und Spaß hat, wenn man Gemeinschaft erlebt? Was bedeutet Erinnerung mit Blick auf die Bibel und welche Bedeutung hat dort eigentlich das Wasser? Was sagt die Bibel zu Leib und Seele und zu nicht weniger als zum Leben selbst?

          Die Jugendlichen gingen auf die Suche nach Bibelsprüchen zu all diesen Stichworten und fanden darüber hinaus auch irische Segenswünsche dazu. Jede und jeder von ihnen suchte sich einen Ort in seinem Heimatdorf und ein Stichwort, das damit verbunden sein könnte. Sie machten Fotos von diesen Orten und fanden eigene Worte darüber, wie sie Ort, Stichwort und die Darstellung in der Bibel verbunden sehen. Die Arbeit an diesem gemeinsamen Bibelweg der Konfirmanden war demnach eine intensive Zeit, denn durch sie lernten die Jugendlichen ihren Heimatort ganz neu kennen.

          Maar mit anderen Augen zu sehen – dazu möchte die Gruppe gerne alle Menschen einladen. Der Bibelweg steht dauerhaft allen Interessierten und natürlich auch auswärtigen Gästen zur Verfügung. An allen zwölf Stationen auf dem ca. 2,4 Kilometer langen Weg sind QR-Codes angebracht, die zur Website der Kirchengemeinde führen und von dort direkt auf den Bibelweg: Welches Stichwort befindet sich beispielsweise an der Kirche, dem Verschwisterungsstein oder am Haus des Landwirts? Welchen Bibelvers haben die Jugendlichen dazu ausgewählt und welchen irischen Segen? Auch die Gedanken, die die Konfirmanden sich dazu gemacht haben, sind über den QR-Code nachlesbar. Infos zur Route gibt es auf einem eigens hergestellten Flyer, der mit Hilfe der Kirchengemeinde finanziert wurde. All das macht deutlich, mit wie viel Hingabe an dem Projekt gearbeitet wurde, und wie nachhaltig dieses Projekt ist. Auf diese Weise wurden auch Erinnerungsorte für die jungen Menschen im diesjährigen Konfi-Jahrgang geschaffen.

          Beispielhaft für die Orte in Maar steht u.a. das Rathaus: Mit seinem Verschwisterungsstein symbolisiert es den Frieden, der mit dem einstigen Erbfeind Frankreich geschlossen wurde – eine Partnerschaft, die Bestand hat und Ausdruck der Möglichkeit dauerhaften Friedens ist. Die QR-Code-Plakette für den Spaß und die Freude befindet sich am Spielplatz in Alt-Maar, die Erinnerung wird am Eulenfang bei einer alten Pflugschar gepflegt. Dass man das Thema Hilfe bei der Feuerwehr angesiedelt hat, liegt auf der Hand, die Gemeinschaft fanden die Jugendlichen an ihrem alten Grundschulgebäude.

          Eingeweiht wurde der Bibelweg bereits im vergangenen Jahr, sodass die Gruppe jetzt schon auf einige Reaktionen blicken kann: „Die Menschen finden es gut“, fassen die Jugendlichen ihre Erfahrungen zusammen. Und auch sie selbst blicken nicht ohne Stolz und Freude auf ihr Werk, das ihre Konfizeit sicher weit überdauern wird. Der Weg in Maar kann abgelaufen werden, aber er steht auch jede einzelne Station für sich. „Und wer gar nicht gut zu Fuß ist, der kann sich den Flyer zur Hand nehmen und dort kleine Impulse finden.“ Die Betreuerinnen Karin Stumpf und Evelyn Ettling freuen sich, dass der Bibelweg in Maar gut angenommen wird. Karin Stumpf: „Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben während der Zeit, die wir mit diesem Projekt zugebracht haben, gelernt, dass Gott in jedem Ding ist. Er ist überall.“

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