Evangelisches Dekanat Vogelsberg

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          Kirche in Angersbach wird beim 1. Krimi-Gottesdienst zur Bühne der kriminalistischen Ermittlungen

          Krimigottesdienst: Aktenzeichen Genesis 37

          Am Sonntag wurde die evangelische Kirche in Angersbach beim ersten Krimi-Gottesdienst zur Bühne der kriminalistischen Ermittlungen von Kommissar Rainer Stock (Pfarrer Michael Gütgemann) und seiner Assistentin Astrid Stock (Sandra Bandhauer). Eine Idee, die nach der Anregung von einigen ehemaligen Konfirmanden des letzten Jahrgangs umgesetzt wurde. Am Anfang war eine Idee, mit ein paar Stichworten skizziert und damit eine biblische Geschichte in die heutige Zeit, in Form einer Kriminalgeschichte zu übertragen.

          Die Orte waren rein zufällig, Angersbach, Herbstein, Schloss Eisenbach und die Handlung frei erfunden, aber der Wirklichkeit sehr nahe. Es ging los mit einer Entführung von Jakob Stock (Steffen Schröter) mit dem Ziel eine Erbschaft zu erpressen. Auf der Suche nach dem Entführten wurden Personen aus dem Publikum als Zeugen befragt. Das ganze unterlegt mit Musik a la Tatort. Der Bühnenwechsel erfolgte flott im laufenden Geschehen. Dem Täter auf die Schliche gekommen, entwickelt sich das Ganze zur familiären Tragödie mit einem Doppelmord. War das nur Theater? Nein, der Entführte der in der Annenkappelle unterhalb Schloss Eisenbach festgehalten wurde, entdeckte dort ein Bibel und las dort „zufällig“ in "Genesis 37 Josefs Träume“ von der Verschleppung des Josef und dem Neid, wie es damals schon zu schlimmen Streitereien unter Geschwistern kam.
          Am Ende einer stilechten Vernehmung wurde die vermeintliche Mörderin und Entführerin Claudia Schultheis (Christine Schenkel) nebst Bruder enttarnt und abgeführt.
          Mit einem Gebet und den Segenswünschen endete der etwas andere Gottesdienst.
          Danach gab es von den ca. 120 Gottesdienstbesuchern einen tosenden Beifall für die Akteure. Im Anschluss gab es Snacks und Getränke in der „Krimilounge“ im Außenbereich der Kirche.
          Laut    Pfarrer    Gütgemann wurde    das    Regiebuch    innerhalb    ein    paar Monaten geschrieben. Das Stück selbst in 14 Tagen mit vier Proben eingeübt, eine große Leistung des Teams. Wie er noch im Nachgang erwähnte, seien es genau diese Kirchenformate gewesen, die ihn vor Jahren in seiner früheren Kirchengemeinde zum Dienst in der Kirche als Pfarrer bewegten. Es soll noch weitere Gottesdienste in dem Format geben - alle mit sozialkritischem Hintergrund und mit dem Blick aus das was dazu in der Bibel steht – der nächste ist für November geplant.

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