Das Beratungszentrum Vogelsberg bietet Sucht- und Erziehungsberatung in Zeiten von Corona
Telefonberatung bleibt offen
Fotorech / Pixabay
02.04.2020
ts
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Menschen, die Hilfe suchen, in Krisen sind, Unterstützung brauchen. Menschen, die süchtig geworden sind und es allein nicht schaffen, einen Ausweg aus der Sucht zu finden. Menschen, die sich regelmäßig zu Gruppengesprächen treffen, um ihre Sucht zu bewältigen. Angehörige, die das Leben mit dem trinkenden Ehemann oder Vater nicht mehr ertragen. Eltern, die mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder heillos überfordert sind. Jugendliche, die sich von ihren Eltern unverstanden fühlen. Familien in unterschiedlichen Krisensituationen….
Und jetzt kommt noch eine weitere Krise dazu, die Corona-Krise: Kontaktsperren, Schul- und Kitaschließungen, Langeweile, große Verunsicherung durch tägliche neue Berichte über die Verbreitung des Virus, über Krankheit und Tod. Da ist es naheliegend, dass sich Konflikte zuspitzen, familiäre Situationen eskalieren und Menschen vermehrt zu Suchtmitteln greifen. Und ausgerechnet jetzt muss auch das Beratungszentrum Vogelsberg, wie viele Anlauf- und Beratungsstellen, seine Türen schließen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.
Aber das bedeutet nicht, dass Rat- und Hilfesuchende allein gelassen werden. Das Beratungszentrum Vogelsberg ist nach wie vor telefonisch zu erreichen, montags bis freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06631 / 79390-0. Für längerdauernde Gespräche kann ein passender Telefontermin vereinbart werden. Auch die übliche offene Sprechstunde für alle neuen Klienten und Klientinnen mittwochs von 10 bis 12 Uhr findet statt; derzeit allerdings auch nur telefonisch.
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